Unser Golzow

Informationsseite der Bürgerinitiative Golzow gegen Massentieranlagen

Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher!

Diese Seiten richten sich natürlich vor allem an die EinwohnerInnen Golzows und der anderen Gemeinden unseres Oderbruches. Darüber hinaus aber möchten wir alle anderen ansprechen, die mit uns dafür sorgen wollen, dass diese Region nicht nur für "Die Kinder von Golzow" sondern auch noch für unsere Enkel und Urenkel eine Heimat mit intakter Natur, einer nachhaltigen, dem Menschen- und Tierwohl verpflichteten Landwirtschaft bleibt und ein Ort des sanften Tourismus und der Erholung wird.

Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt!

 



Ganz schön lange Funkstille, was?

Wir waren aber nicht untätig. Zunächst haben wir an unseren Widersprüchen gearbeitet. Die sind nun – fristgemäß – auf den Weg gebracht. Natürlich haben wir es nun schwerer, die Genehmigungsbehörde hat ja – die Angst vor Änderungen durch die Landtagswahl im Nacken – entschieden, dass die ODEGA (der Golzower Ableger) sofort anfangen kann zu bauen. Dagegen läuft selbstverständlich ebenfalls eine Klage! Auch wenn sich auf dem Gelände der ehemaligen Milchviehanlage fleißige Handwerker um Asbestsanierung bemühen: Dass das eine Hähnchenmastanlage nach den Vorstellungen der Subventionsjunkies von der ODEGA wird, ist noch lange nicht ausgemacht! Zu begrüßen ist dennoch, dass diese verfallenen Ställe nun von dem, der sie verfallen lassen hat, saniert werden. Champignon-Zucht ist ja auch ganz schön – und schafft bestimmt mehr Arbeitsplätze!

Weiterhin haben wir die Aussagen des Herrn Ebert gecheckt, der erklärt hatte, „dass die Gemeinde (die Ja-Sager in der Gemeindevertretung-P.T.)entweder an diesem Abend abstimmt oder es bleiben lassen kann. Denn dann sei die Frist verstrichen“ (zitiert nach MOZ vom 25.9.) Das stimmte – wie wir vermutet hatten – nicht. Aber die Details sind doch interessant: Am 27.8. wurde der Bescheid erlassen. Am 2.9. – nach der Wahl – traf er im Amt Golzow ein. Bei der Bedeutung und der beteuerten Zeitnot wäre es logisch, wenn der Bescheid sofort bekannt gemacht worden wäre. Aber nein! Das Amt benötigte bis zum 11.9., also 9 Tage, um eine „Beschlussvorlage“ zu erstellen, die aus dem einem Satz besteht: „Die Gemeindevertretung der Gemeinde Golzow verzichtet auf die Einlegung von Rechtsmitteln zum Genehmigungsbescheid …“ Nach Aussagen mehrerer Vertreter fanden sich die Unterlagen dann am 14.9. in ihren Briefkästen. Sie hatten zum Studium (und Rücksprachen) für die 44 Seiten Täuschungen und Verdrehungen in der Genehmigung weniger Zeit bis zu ihrem Beschlusstermin am 23.9., als das Amt für seinen einen Satz. Am 23 .9. forderte Herr Ebert die Gemeindevertretung ultimativ auf zu entscheiden, ansonsten „sei die Frist verstrichen“ (wieder MOZ-Zitat). Auch das stimmte nicht: Die Frist lief vom 2.9. bis zum 2.10.! Die Gemeindevertreter hätten noch einmal 9 Tage für Beratung mit den Golzower Bürgern, die den Bescheid ja erst ab 25.9. einsehen durften(!), gehabt. Auf einem anderen Blatt steht, ob alle ein Interesse daran gehabt hätten, oder ob den Ja-Sagern  der vorgetäuschte Termindruck bei der Verhinderung einer Sachdiskussion nur zu gelegen kam. Jeder kann sich einen Reim darauf machen.

 Und dann haben wir uns überlegt, wie wir die von den sechs Gemeindevertretern angestrebten Verbesserungen („Wer seine Heimat liebt, macht sie besser“- Werbespruch der FDP-Mitglieder zur Kommunalwahl) auch in der öffentlichen Werbung für Golzow einsetzen können. Jeder kennt die Mietwohnungswerbung in Golzow, wir haben sie um die Bemühungen der FDP und einiger Golzower-für-Golzow-Kandidaten erweitert.

Ist doch super,oder?

 

Es bleibt dabei: Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt!

 

Dran bleiben! Damit nicht auch unsere Enkel und Urenkel auf dem Weg aus dem Urlaub rufen: „Mami, es stinkt, wir sind zu Hause!“

 

Peter Tiedke

Sprecher der BI Golzow

 


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